Moslems und Schwule an einem Tisch?

Der Berliner Senat hat sich dem Ziel verschrieben Homosexuelle und Moslems einander näher zu bringen!
Zum Dank wurden Homosexuelle in arabischen Blättchen als „Krankheitserreger“ diffamiert, sie werden immer häufiger Opfern von sog. „Südländern“ (Polizeijargon für Araber, Türken und Libanesen) und ihre Tötung wird indirekt auch noch gutgheißen!

Nun könnte man zwei Dinge tun. Man zeigt den muslimischen Verbänden klipp und klar auf, dass sowas in Deutschland nicht geduldet wird oder man knickt ein und versucht es mit runden Tischen, von denen sowieso schon jeder weiß, dass es nicht mehr wird als eine Placeboveranstaltung für die Öffentlichkeit.

Oder wird dieser runde Tisch den Koran verändern? Werden die „Jugendlichen“ die Jagt auf Homosexuelle machen sich dafür interessieren?

Wohl eher nicht!
Das ganze erinnert im übrigen nur zu sehr an den Hamburger Stadtteildialog zwischen Schwulen und Molsems.

Ausgangspunkt waren die immer aggressiveren Ausschreitungen gegen Schwule und ihre Einrichtungen durch die Besucher einer Moschee, die dann auch unumwunden zugaben:

„Vor einer Moschee haben Schwule nichts zu suchen“ und weiter „Wenn die sich geküsst hätten, hätte jeder Einzelne in dieser Straße sie angegriffen“, droht Ahmed Kajhy (18) unverhohlen. Ein anderer brüllt: „Ihr beleidigt den Islam.“.
[...]

„Das sind keine Menschen“, heißt es dort. Und auf die Frage, was er tun würde, wenn sein Sohn schwul wäre, antwortet ein anderer: „Erschießen!“

Was hatten eigentlich die Moslems zum Dialog zu sagen?

„Ein Dialog verändere nicht den Koran. Da gebe es nichts zu diskutieren oder zu verhandeln.“

Der Vize-Chef des Bündnisses der islamischen Gemeinden in Norddeutschland meint dazu:

„Öffentlich gelebte Homosexualität ist für uns ein Straftatbestand“

Wieso sollten die Moslems in Berlin das anders sehen als die in Hamburg? Was soll da diskutiert werden?
Eigentlich gibt es da nichts zu diskutieren. Auch Moslems haben kein Recht dazu gegen Homosexuelle zu hetzen oder sie zu diffamieren. Basta!

So sieht Appeasement in der letzten Phase aus. Zumindest lässt man die Opfer, anders als 1938 diesmal wenigstens mit am Tisch sitzen, damit sie mit denen reden können, die gerade noch dazu aufgerufen haben sie zu töten.

Würde man einen Juden eigentlich auch dazu auffordern sich mit NPD Funktionären an einen Tisch zu setzen?

Link zum geplanten Dialog in Berlin:
Tagesspiegel

Link zum zitierten „Dialog“ in Hamburg
Hamburger Morgenpost

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